Reise und erste Erlebnisse der ersten Stunden in Lux

Huuuiii….Eineinhalb Tage gerade mal hier und schon so wahnsinnig viel erlebt!

Sonntag, Ankunftstag in Luxemburg, 18.09.2016

Samstagabend ging es mit viel Geknuddel von Familie und Freunden – schön dass ihr da wart!! – Richtung Düsseldorf mit dem Bus. In Düsseldorf hab ich mir ein paar schöne Stunden gemacht bevor es um 10 Uhr weiter nach Luxemburg ging. Alexandre (mein Gastvater) schrieb mir, dass ich ihm 5 Minuten vor meiner Ankunft am Hbf in Luxemburg Bescheid sagen soll, damit er losfahren kann. Tjaaa….doof wenn man mit deutschem Netz in Luxemburg nichts anfangen kann. Also stand ich erst mal ein bisschen am Bahnhof rum, bis ich dann einen Taxifahrer gefragt habe, ob ich nicht mal mit seinem Telefon telefonieren könne. Alex kam in der Zeit auch auf die Idee, dass mein Netz nicht unbedingt funktioniert und holte mich mit meinem zukünftigen Auto: ein Renault Twingo von 1998.
Zuhause hab ich mir mein Zimmer eingerichtet und Marylou hat mir alles im Bad gezeigt und erklärt. Nach einem Tee und Keksen, sind Alex, Marylou und ich ins Auto gestiegen und ich durfte fahren….Es macht immer noch Spaß, wäre da nicht das Problem mit der Handbremse und der Kupplung. Den Trick hab ich noch nicht ganz raus bei dem Auto, aber das werde ich üben mit dem Nunu von Marylou. Das ist ein nichtverwandtes Ehepaar von meiner Gastfamilie, die wie Großeltern für Marylou sind….Patenonkel und –tante würde ich mal sagen. Von denen ist auch das Auto.

Montag, Tag 1 in Luxemburg, 19.09.2016

Jaaa….und heute ging es für mich schon um 6:25 aus den Federn. Hier in der Familie wird erst gefrühstückt (also im Schlafanzug) und danach sich fertig gemacht. Um halb 7 durfte ich dann mit dem Auto Marylou zur Schule fahren. Florence (die Gastmutter) war natürlich auch dabei. Wir haben noch einen Freund von Marylou eingesammelt. Heute war das Auto nicht so ganz mein Freund…abgesehen von dem vielen Verkehr. Irgendwann haben dann Florence und ich die Plätze getauscht, damit die Kinder nicht viel zu spät zur Schule kommen. Zu spät waren sie so oder so. Und Marylou hat das natürlich gar nicht gefallen – kann ich natürlich verstehen, hätte mir auch nicht gefallen – da es auch noch ausgerechnet an ihrem Geburtstag war…
Florence ist danach mit mir zur Sprachschule gefahren, die allerdings geschlossen hatte. Da sie ein Meeting hatte, ließ sie mich am „Chambre de Commerce“ raus. Ich bin zur Schwimmhalle gelaufen, die wirklich gigantisch ist. Aber nur, weil da noch Handball, Basketball, Volleyball, Kletterwände, Theater und ähnliches drin ist. Ich hab mich ein bisschen umgeschaut, wobei ich leider eben nicht die Schwimmhalle gefunden habe. Also saß ich dann in der Lobby und hab die Zeit quasi abgesessen. Dann hat mich eine Frau angesprochen und wir haben uns unterhalten – auf Deutsch, da sie Österreicherin ist. Sie saß auch ihre Zeit ab, bis die Sprachschule öffnete. Sie braucht den Sprachentest nur, um die luxemburgische Nationalität annehmen zu können. Luxemburgisch ist übrigens ein Mix aus Deutsch und Französisch. Deutschen fällt die extrem leicht und Franzosen wohl eher sehr schwer. Viele gleiche Wörter, aber im Vergleich zu Deutsch doch ne seltsame Schreibweise und Grammatik…Ich finde es klingt super putzig und sieht auch noch lustig aus.

Sprachtest hab ich übrigens bestanden und meinen Kurs hab ich auch bekommen: zweimal die Woche, insgesamt 4h. Dann bin ich mit dem Bus ins Centrum gefahren und hab mich in ein Caffé gesetzt und meinen ersten Bagel gegessen. Der war echt lecker! Aber das war erst gegen 12 Uhr. Deshalb bin ich ein paar Stationen zurückgelaufen und hab den Infopunkt gesucht. In Luxemburg sind übrigens massig viele Busse unterwegs…es wimmelt nur so von ihnen. Dann hab ich die luxemburgische Prager Straße gefunden, in größer und schöner. Ein Gassennetz. Am Ende bin ich an einem Platz rausgekommen, wo ich schon mal im Juli mit Alex, Florence und Marylou war. Auf dem Rückweg hab ich mich noch in eine Kirche gesetzt, die früher mal eine Jesuitenkirche war. Das hat vor allem meinen Füßen gefallen 😉 Abgesehen davon, dass die Kirche einen beindruckenden Altar hatte.
Nach dieser erholsamen Pause hab ich mir die richtige Haltestelle gesucht und bin mit dem Bus nach Hause gefahren. Füße hoch, CD einlegen und entspannen. Das ist genau das was ich jetzt brauche!

 

 


2 Gedanken zu “Reise und erste Erlebnisse der ersten Stunden in Lux

  1. Hallo kleines, bin froh, dass du gut gelandet bist. Offensichtlich gefällt es dir gut. Mach das Beste draus und erledige deine Aufgaben. Wie alt sind die Kinder? Wie ist dein Tagesablauf? Freu mich auf die nächsten Einträge.

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    1. Marylou ist 9 Jahre und Charline 10 Monate. Der Tagesablauf ist momentan noch ein bisschen wacklig, wird aber, sobald ich sicherer mit dem Auto fahren kann. Ansonsten Bus, Sprachschule vormittag, davor evtl schwimmen gehen. Nachmittags bringe ich dann Marylou zu ihren Freizeitaktivitäten. Dann bekomme ich eine Fahrkarte mit der ich in ganz Luxemburg fahren kann :))

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