3. Seminar in Finsterbergen

PROLOG

Der Trubel rund ums dritte Seminar ging schon ein paar Tage vorher los…

Das Seminar fängt eigentlich am 04.04.18 in Finsterbergen an. Lara und ich wollten mit dem TGV hinfahren über Frankfurt. Problem an der Sache war nur, dass die Bahn in Frankreich streikt und alle Züge gestrichen wurden. Vorallem genau auch an dem Mittwoch. Also haben wir geguckt, Züge storniert, gerechnet, nach nem Flugticket geguckt, mit Cassandre gesprochen, ob ofag uns dann den Flug auch noch bezahlt. Haben uns dann letztendlich für den Flug nach Berlin entschieden. Da haben wir was zum übernachten und haben die Züge zu und von Frankfurt storniert.

 

Samstag, 31.03.18


Heute morgen war ziemlich entspannt. Ich hab gelesen, gemütlich gefrühstückt, und ganz in Ruhe meinen Koffer zuende gepackt und mein Zimmer gesaugt und aufgeräumt.
Mittag hab ich mit Anne Croque Monsieur gegessen.

Gegen 17h15 sind wir dann los gefahren. Anne hat angeboten mich zum Flughafen zu fahren.

Da hab ich dann noch 20 Minuten auf Lara gewartet und wir konnten dann ganz entspannt an allen vorbei laufen direkt zur Kontrolle, da wir nur Handgepäck hatten. Da bekam auch endlich mein blauer Koffer die Ehre, im Handgepäck zu fliegen – allein dafür hab ich ihn mir ja gewünscht 😉

Nach der Kontrolle haben wir uns ein Baguette geholt und fast die Schließung des Gates verpasst^^ hat dann aber doch noch alles gepasst, außer dass wir unser Gepäck nicht mit hoch nehmen durften, weil wohl schon alles voll war. Das coole ist ja eigentlich auch, dass wir völlig unabhängig voneinander gebucht haben, aber Plätze direkt nebeneinander bekommen haben 😀

Das Flugzeug startete dann ein wenig verspätet, aber die Aussicht auf Marseille bei Nacht war unglaublich. Da hat man vorallem noch Mal die Größe der Stadt gesehen. Und wie es golden und silber leuchtete. Sah auch ein bisschen wie Lava aus, so von oben.

Den Flug über haben wir dann gequatscht, gelesen und Musik gehört. Und uns erstmal was zu trinken gekauft. Da wir uns vor dem Gate verquatscht hatten, hatten wir keine Zeit mehr die Flaschen aufzufüllen oder aufs Klo zu gehen^^

In Berlin kamen wir nach zwei Stunden an. Lara wurde von ihrem Vater abgeholt und ich von Oma. Wir sind dann mit der S-Bahn zu ihr wo wir beide erstmal noch Weißwein mit o-saft getrunken haben bevor wir dann ins Bett sind.

Sonntag, 01.04.18

Heute morgen haben wir gemütlich ausgeschlafen bis 9 Uhr. Dann war ein bisschen Hektik, weil Omas Verehrer Lutz zum Frühstück vorbei kam und wir uns aber beeilen mussten um rechtzeitig in Hönow zu sein. Das hat dann auch relativ gut geklappt. In Hönow haben wir Moritz und Frieda eingesammelt und sind mit der U-Bahn zum Tierpark gefahren. Es war einfach so süß mit den Kleinen. Das Wetter war zwar echt mies, aber die Tiere waren trotzdem alle draußen und die beiden haben sich so gefreut auf die Eisbären, Elefanten, Löwen und Highlight war dann dieses Dings, wo man Geld rein wirft und dann kreist das bis es unten drin landet. Steht meistens im Elefantenhaus.

 

Beim Gehege des sibirischen Uhu´s , den wir nicht finden konnten, meinte Moritz: „Der hat sich bestimmt eingebuddelt!“

 


Ich bin dann aber gegen halb 2 wieder zurück zu Oma nach Hause gefahren und habe meine Tasche gepackt für 1-2 Nächte bei Falk. Bin dann wieder zum Tierpark, und bin aber bei Lichtenberg falsch ausgestiegen und hab die U-Bahn nicht mehr gefunden. Dann haben mich die anderen dort eingesammelt, bzw sind Oma und Lutz dort ausgestiegen und ich bin mit Falk und den Kindern raus nach Marienwerder gefahren. Hier liegt übrigens Schnee…da gab’s bei den anderen Großeltern erstmal Ostersuche.

Moritz: wo ist meine Jacke?
Falk: weiß ich nicht. Außerdem ist Ostern…also: such sie!

Louis hat sich total gefreut über meine Ankunft und ist mir nicht mehr von der Seite gewichen. Er ist ab auf meinen Schoß und nasse Küsschen verteilt…

Gegen 18 Uhr sind Falk, Moritz, Jessica, Louis und ich rüber zu “uns” gelaufen und haben dann “Lotti Karotti” gespielt, wobei Moritz immer gewonnen hat. Dann bin ich irgendwann mit Louis rüber, hab Moritz abgesetzt und Frieda wieder mitgenommen (von den anderen Großeltern). Mit Frieda hab ich dann ein bisschen gepuzzelt, bis sie ins Bett musste. Da hab ich ihr dann noch eine Geschichte vorgelesen.

Jessica: Frieda, wer soll mit dir Zähne putzen gehen?
Frieda: du Mama…
Jessica: außer Mama.
Frieda: Mama.
Jessica: außer Mama!
Frieda: Mama.
Jessica: und wer soll als zweites mit dir Zähne putzen gehen?
Frieda: nur du, Mama!
Falk: jetzt füge dich deinem schicksal…
Frieda: darf ich bei Mama und Papa im Bett schlafen??
Jessica: nein, du schläfst in dem Kinderbett. Außer du gehst mit Papa Zähne putzen, der bringt dich dann vllt in unser Bett….

Falk, Jessica und ich haben dann noch was gegessen…was zusammengemischtes….Hühnchenfleisch, Spinat, Ananasscheiben und mit Käse überbacken. War aber ziemlich lecker. Danach haben wir noch Scrabble gespielt und gequatscht und sind dann schließlich auch ins Bett.

 

Montag, 02.04.18

Zum Frühstück hab ich für alle Crêpes gemacht. Dann kam irgendwann Moritz rüber und Jessica hat uns raus geschickt. Wie sollen Mal rüber zur Oma gehen und Frieda’s Jeans holen. Also sind wir dann rüber getapelt mit Louis und saßen dann da im warmen Wintergarten.

Gegen Mittag hat dann Jessica angerufen, dass wir wieder rüber kommen sollen und dann waren Moritz und Louis weg. Die zwei sind einfach schon losgelaufen ohne Bescheid zu sagen….als ich mit Frieda zurück bin, hat sie sich mit ihrer kleinen niedlichen Stimme darüber aufgeregt^^

Zum Mittagessen hatten wir dann Besuch von Freunden. Nochmal mit kleinen Kindern, wo es dann natürlich nochmal auf Ostersuche ging.

Zum Mittag gab es dann Kartoffelpuffer und danach einen kleinen Spaziergang der Männer mit allen Kindern wieder rüber zu Oma und Opa um da ein Bier zu trinken. Ich hab mir Louis geschnappt und wir sind durch die Matsche zum Kanal geschlendert und haben die Sonne genossen. Während gestern noch Schnee lag, ist dann heute alles getaut. Wieder zurück bei Falk und Jessica, haben wir noch gequatscht und mit dem anderen Hund Ball gespielt, wobei Falk Louis abgeworfen hat, der andere Hund dem Ball hinterher gejagt ist und Louis das als persönlichen Angriff gesehen hat, gab es eine Keiferei mit einer kleinen Verletzung bei Louis :/

Ab 17 Uhr haben sich die anderen auf den Heimweg gemacht und wir sind dann auch nach Hause gefahren. Da gab’s dann noch Abendbrot für die Kleinen und einen Badewannenparty….die zwei sind zu süß^^

Danach haben Falk, Jessica und ich noch Hühnchen mit Süßkartoffel Pommes und Rote Beete-Mus gegessen. Super lecker!

Geschlafen habe ich in Moritz’ Hochbett. Aber ohne Moritz^^

Dienstag, 03.04.18

Heute morgen war Wuhling. Ich war komischerweise schon um 7 Uhr wach. Als ich dann irgendwann fertig war, waren die Kinder schon im Kindergarten. Ich bin mit Louis ne Runde gelaufen und hab dann um halb 10 die S-Bahn nach Berlin genommen. Da hab ich mich dann die ersten vier Stunden mit einem Freund getroffen und bin danach zum Bahnhof um mir ein Ticket für morgen zu besorgen. Allerdings gab’s die Verbindung, die ich mit Lara fahren wollte und wofür sie schon das Ticket hatte nicht mehr, sodass wir gar nicht zusammen fahren können :/

Anschließend hab ich mir ne Verbindung rausgesucht und bin mit dem Bus zum Kulturforum gefahren und hab Oma im Kunstgewerbemuseum abgeholt. Wir haben noch gequatscht bzw hab ich mir die Ausstellung bis zu Schließung um 18 Uhr angeguckt. Danach sind wir mit Bus und S-Bahn zu ihr gefahren, haben uns ein wenig gestärkt und meinen Koffer geschnappt und sind mit dem Auto wieder nach Neuenhagen gefahren. Die Kinder waren da schon im Bett, Jessica ist als nächstes und ich hab mich noch ein bisschen für morgen sortiert, bevor ich auch ins Bett bin.

 

 

Mittwoch, 04.04.18

Heute morgen hab ich um 7 Uhr die anderen alle verabschiedet und bin noch Mal für 1 1/2h ins Bett zurück. Danach hab ich mir meine Sportklamotten angezogen und bin mit Louis zu Opa gejoggt. Wobei es mit Louis eine absolute Katastrophe ist, da aller zwei Meter angehalten und geschnüffelt werden muss und hier in Neuenhagen aber auch Leinenpflicht besteht…

Wieder Zuhause war ich duschen, hab gefrühstückt, meinen Koffer gepackt, mir was zu Essen gemacht und ein bisschen aufgeräumt. Dann war ich mit Louis noch eine kleine Runde und hab dabei am Bahnhof mein Ticket für die S-Bahn schon Mal gekauft.

14 Uhr musste ich mich dann von Louis verabschiedet und bin mit der S-Bahn zum Berliner Hauptbahnhof gefahren.

Im Bahnhof hab ich mir erst noch ein Deo gekauft, bevor mein Zug dann um 15:27 Uhr losfuhr. In Erfurt bin ich umgestiegen und hab Faustin getroffen. In Fröttstadt sind wir dann im strömenden Regen umgestiegen und bis Friedrichroda gefahren und mussten von dort noch mit dem Bus nach Finsterbergen. Dort haben uns Daniel und Audrey abgeholt und zum Waldhof gebracht. Die anderen waren schon beim Abendessen. Dieses Mal bin ich mit Emilie, Juliette, Sabine, Lisa-Sophie, Stefanie und Lisa in einem Zimmer. Abends gabs dann noch ein kleines Kennenlernen und begrüßen, bevor wir unsere Zimmer organisiert haben und ich mit Lara, Stefanie und Alea gequatscht habe, bis wir ins Bett gegangen sind.

Daniel: so…ihr seit jetzt im 7. Monat……also eures Freiwilligendienstes!


Donnerstag, 05.04.18

Heute morgen sind wir gegen 8 Uhr aufgewacht und saßen halb 9 beim Frühstück. 9h15 ging dann das Programm mit einem Energizer zum wach werden los. Und zwar mit den einzelnen Highlights der letzten vier Monate. Danach haben wir eine Form von Bingo gespielt, und zwar hatten alle einen Fragenbogen und mussten den ausfüllen mit Namen, die auf die Fragen mit “ja” antworten können. Kein Name durfte doppelt drauf stehen. Wer alle beantwortet hat, hat gewonnen.

Dann haben wir über unsere Erwartungen zu diesem Seminar gesprochen und eine kleine Kaffeepause eingelegt. Anschließend ging es weiter mit der Auswertung der Erwartungen und Wünsche und dem Zusammentragen von Regeln für das dieswöchige Zusammenleben.

12h30 bis 14h30 war Mittagspause. Wir hatten überlegt raus zu gehen, aber es war totalea Aprilwetter! Sonne, Regen, Sonne, Hagel, Regen,… In der Pause sind dann auch Konrad und Lieven angekommen und wir haben viiiiel gequatscht.

Nach der Mittagspause haben wir uns in unseren kleinen Gruppen getroffen und sollten vorher draußen einen Gegenstand suchen, der die letzten vier Monate seit dem letzten Seminar darstellt und haben anhand davon über unsere letzten 4 Monate gesprochen. Mein Ast war gerade und ohne Ecken…als Symbol dafür, dass es so simpel ist was ich mache und auch nicht wirklich das, was ich mir vorgestellt habe. Alles verläuft so geradlinig und ohne großartige Probleme. Ansicht nicht schlecht, ja! Aber langweilig auf jeden Fall, da meine Arbeit absolut nicht abwechslungsreich ist :/

Es war aber auch interessant zu hören, dass es nicht nur mir so geht, sondern auch andere ihre “Mission” als nicht wirklich existent empfinden.

Nach einer weiteren kleinen Pause ging es dann in die letzte Runde des Nachmittags: Präsentation der Workshops, die man freiwillig anbieten kann und anschließender Programmgestaltung, die wir allerdings nach dem Abendessen zu ende bringen mussten, da wir das vorher nicht ganz geschafft hatten.

Ich bin danach erstmal duschen gegangen und hab mich fertig gemacht und saß dann mit Alea, Lara, Stefanie, Konrad, Benjamin und Faustin im Flur auf der Couch und haben noch über allerlei gequatscht auf deutsch und französisch gemischt, bevor wir ins Bett gegangen sind.

 

Freitag, 06.04.18


Der Tag begann mit dem Energizer um die Weltherrschaft von verschiedenen Präsidenten/Kanzlerin…wir hoffen es war kein Orakel, aber Donald Trump hat gewonnen…
Danach haben wir uns um unsere Zielpyramiden gekümmert und darüber gequatscht. Dann war schon Zeit fürs Mittagessen. Anschließend ging es in zwei Gruppen weiter. Meine Gruppe war zuerst bei Safia und Audrey. Wir haben draußen ein Spiel gespielte das sehr witzig war, allerdings musste man eine Strafrunde laufen, wenn man gelacht hat. Drinnen ging’s dann weiter mit Konfliktlösung. Und zwar sollten wir einen Konflikt in einer kleinen Szene darstellen und die anderen aus dem Publikum konnten dann die Rolle des Opfers einnehmen und einen Lösungsvorschlag präsentieren.
Nach einer kleinen Pause waren wir im zweiten Teil des ganzen bei Daniel und Etienne. Wir haben uns nochmal unseren Zeitungsartikeln vom letzten Mal gewidmet und ich hab festgestellt, dass diesmal mein Leseverständnis deutlich besser war als beim letzten Mal.

18 Uhr ging es dann in die Workshops und ich bin mit Emilie, Stefanie, Hannah, Audrey, Juliette und Valentine joggen gegangen. Allerdings finde ich, dass mein Lauf diesmal nicht so gut war wie sonst. Aber es tat gut. 19 Uhr gab es dann Abendbrot, danach gingen wir duschen und gegen 20h30 startete dann der Werwolfabend mit Munja und Matthias. Wir haben insgesamt 3h gespielt, aber dafür war es tatsächlich gut und ich glaube, ich hab jetzt so langsam das Prinzip des Spiels durchschaut, auch wenn mir die Logik der anderen absolut unklar war^^

Kurz vorm schlafen gehen saßen wir wieder im Flur auf der Couch und haben uns unterhalten und gelacht.

Samstag, 07.04.18

Zum Energizer diesen Morgen standen wir alle im Kreis und sollten bei “Los” jeder seinen rechten Nachbarn drei Mal umrunden. Das enstandene Chaos war einfach genial!

Anschließend ging es los mit dem Tandem und ich hab mich mit Valentine erst auf Deutsch und dann auf französisch über die Zeit vor dem Freiwilligendienst und die Zeit jetzt geredet und inwiefern wir uns verändert und entwickelt haben. Vor dem Mittag gab es noch einen “Qui Gong” [sprich Tschigong] Workshop mit Caren zum meditieren und runterkommen.

Als wir dann zum Mittagessen kamen, war nicht mehr viel übrig und das Essen war auch ein typisches Jugendherbergsessen….nicht lecker…wie von Sodexo in der Grundschule…aber naja.

In der Mittagspause haben Lara, Alea, Stefanie, Konrad und ich zusammen gesessen um nach passenden Fähren für den Korsika Urlaub zu gucken.

Am Nachmittag ging es mit den Workshops weiter. Ich war bei Sprichwörtern/Ausdrücke auf deutsch und französisch und es war sehr witzig…

Workshop „Hola die Waldfee!“
Munja: ist „Hola“ ihr Name oder wie?
Matthias: wer isn die Bitch??
Konrad: das ist Holger der Waldelf!

Sprichwort „sich wie ein Fisch im Wasser fühlen“
Justine: also man benutzt das jetzt nicht bei „Salut ca va? -oui comme un poisson dans l’eau“…
Clement: bah oui, je le dit chaque matin!

Sprichwort „der frühe Vogel fängt den Wurm“
Matthias fängt an zu reden. Munja unterbricht ihn: du kannst das gar nicht wissen, du stehst nie früh auf!

Sprichwort „on est pas à Versailles!“
Wenn du Zuhause in deinem Zimmer auf Festbeleuchtung gestellt hast ohne im Zimmer zu sein

Memory der Ausdrücke.
Konrad deckt „einen Korb bekommen“ und „ach du grüne neune“ auf.
Matthias: aber das eine könnte die Reaktion auf das andere sein!

16 Uhr sind wir dann zur Wanderung aufgebrochen und waren auch bis 19 Uhr unterwegs. War eine große schöne Runde. Ich war aber total fertig, ich bin nach dem Abendessen erst Mal unter die Dusche und danach haben einige noch zusammen (also ich auch) “Fack yu Göthe 3” geguckt, bevor wir ins Bett sind.

 


…haha, der Tag war danach aber doch noch nicht vorbei! Ich hab mich von Lara bequatschen lassen, mit ihr, Stefanie, Konrad, Lieven und Faustin eine Nachtwanderung zu machen. Und es war einfach unglaublich! Wir sind raus aufs Feld und man hat so aber viele Sterne gesehen! Es war total schwierig für mich Cassiopeia oder den großen Wagen zu finden, weil da plötzlich noch so viele andere Sterne zu sehen waren. Und dann ist mir das Funkeln der Sterne aufgefallen. Man hat richtig gesehen wie es funkelte am Himmel und mit den Silhouetten der Bäume davor, war es einfach so unglaublich schön! Nur für Fotos war meine Kamera leider nicht gut genug. Aber das Erlebnis war schon gold wert. Ich glaube, ich habe noch nie so viele Sterne auf einmal gesehen.

Wir haben es dann gegen 1 Uhr Nachts ins Bett geschafft…

 

Sonntag, 08.04.18

Der Energizer war heute morgen ein riesiges Schnick-Schnack-Schnuck-Spiel-Alle-Gegen-Alle. Danach haben uns Daniel und Etienne eine Methode gezeigt zur Ziellegung, die ich echt gut fand. Wir haben zuerst eine Tabelle gemalt mit 5 Spalten und mindestens 10 Zeilen. Dann sollten wir in die erste Spalte 10 Projekte reinschreiben. Auf lange Zeit, für das FSJ oder andere Sachen…einfach alles was wir uns vornehmen wollen. Dann sollten wir in der zweiten Spalte die Projekte durchnummerieren, welche am begehrenswerten sind. In der dritten Spalte dann nach der Realisierbarkeit und in der vierten die Dringlichkeit. In der letzten Spalte wurden jeweils die Punkte zusammengerechnet und die drei mit den meisten Punkten haben quasi irgendwie (aber ansich nichts direkt) “gewonnen” 😂.

Nach der Kaffeepause ging es in den Rat der Weisen. Da saßen wir alle in einem Kreis mit Blick nach außen und sollten uns ein Projekt der ersten drei aussuchen und auf einem Zettel notieren. Dann wurden die Zettel immer einmal weitergereicht, sodass jeder Tipps oder andere hilfreiche Dinge und Infos/Hinweise zur Realisierung auf den Zettel schreiben konnte. Am Ende hatte ich ganz viele Ideen für meine Geburtstagsfeier am Strand 😊

Zum Mittag saßen wir alle draußen und ich hab dann anschließend auf einer Bank ein bisschen gedöst, die Stefanie und Konrad aus Bierbänken zusammengebaut haben.

Am Nachmittag ging es dann los mit einer Sprachanimation und danach mit den Workshops “Eiersuche” und “Video”, wobei ich beim Eiersuchen war. Alea und Clement haben das richtig gut zusammengebastelt. Wir waren drei Gruppen, die jeweils Hinweise finden musste und es am Ende zusammensetzen musste, um den Schatz von Finsterbergen zu finden. Allerdings haben wir erst den Hinweis von einer anderen Gruppe gefunden. Es war trotzdem ziemlich witzig, aber auch mega heiß und anstrengend. Wir hatten heute 21° und ich habe nur eeine Jeans dabei und bin da drin fast gestorben. Zwischendurch mussten wir noch einen deutsch-französischen Rap schreiben, der uns echt gut gelungen ist 😀 am Ende mussten wir alles vortragen und hatten einen Rap, ein Lied und ein Gedicht. Der Schatz bestand wegen Geldknappheit aus Schokoeiern mit Eierlikör^^

Anschließend ging es nicht wie geplant mit der kulturellen Einheit weiter, sondern das Programm wurde aus organisatorischen Gründen mit dem von morgen früh getauscht. Also war heute die zweite Tandem-Einheit dran. Die Aufgabe war, einem rohen Ei ein Nest zu bauen und es dann vom Balkon zu werfen, ohne dass es kaputt geht. Dazu sollten wir noch eine kleine Rede schreiben. Ich war mit Romane in einem Tandem und wir hatten so viel Spaß beim Schreiben des Textes.

Auch das spätere Nest-Runter-Geschmeiße vom Balkon war so lustig – ich hab Tränen gelacht!

Der Abend war gemütlich. Einige haben Times-up gespielt, ich hab mich mit Lisa-Sophie im Schach duelliert und einmal gewonnen💪 Dank Lieven, der mir einen Zug verriet, um ihre Dame zu schlagen 😀

Danach saß ich noch im Nachbarzimmer von Alea, Lara und Konrad….deren Ankleidezimmer quasi.. und wir haben gequatscht und Musik gehört.

 

 

 


Montag, 09.04.18

Nach einer Runde Kettenfangen haben wir uns leere Bierkästen geschnappt und haben uns in den grünen Seminarraum draußen auf die Wiese gesetzt. Jeder hat dann eine Rolle bekommen, in die er sich reinversetzen musste. Dann haben wir uns in einer Linie aufgestellt und es wurden ja/nein-Fragen gestellt. Jeder, der diese Fragen mit “ja” beantworten konnte, sollte einen Schritt nach vorne gehen. Jede Rolle war deutsch und französisch vertreten und anschließend haben wir uns mit unserem Partner darüber ausgetauscht und später mit der Gruppe. Damit war der Vormittag abgehakt.

Nach dem Mittagessen hatten wir erst eine lange Pause um in den Ort zu laufen und essen für die Reise zu kaufen…blöd nur, wenn der einzige Bäcker des Ortes Montags Ruhetag hat… danach ging es weiter mit den letzten Workshops, wobei ich bei Benjamin im Hip-Hop Workshop teilgenommen habe und es war wirklich sehr cool!

Danach war Seminarauswertung und dann abends nach dem Abendessen großes Aufräumen. Wir haben dann noch Alkohol im Kiosk gekauft und bevor der Abschlussabend begann, haben wir noch den Ort für das letzte Seminar bekommen und es ist gar nicht Mal so weit weg von mir!! 😀

Und danach war Disco. Die Stimmung war Bombe und wir haben die Bude in Grund und Boden getanzt.

Gegen halb 2 war ich total platt und bin duschen gegangen. Als ich dann im Nachthemd vor den anderen stand, hatten die alle Jacken an und wollten nochmal Sterne gucken gehen. Und Lara kann man echt schwer etwas abschlagen…also hab ich mich fix angezogen, mir den Schal um den Kopf als Mützersatz gewickelt und wir sind los gestiefelt und haben uns mit Decken auf die Wiese gelegt. Man konnte zwar nicht annähernd so viele Sterne sehen wie beim letzten Mal, dafür haben wir habe eine Sternschnuppe gesehen 😊

Um halb 3 bin ich dann ins Bett.

Dienstag, 10.04.18

Heute war ich dann schon um halb 8 wach und konnte somit noch die anderen verabschieden, die vor mir gefahren sind. Wir haben dann gemütlich gefrühstückt, die Betten abgezogen unsere Koffer nach unten geschleppt und noch beisammen gesessen und gequatscht.

Lisa und ich wollen unser Gepäck ins Auto packen und bekommen die Koffertür nicht auf. Clément kommt dazu. Clément öffnet die Fahrertür.
Ich: wir sind doch nicht blöd!
Clément kommt hinter und öffnet den Kofferraum: „vllt doch!“ 😂

10:15 hat unsere Fuhre Audrey mit dem Bus und Gepäck zur Bushaltestelle gefahren und verabschiedet. Ich bin dann mit Nathalie, Juliette, Clément, Sabine und Valentine nach Gotha gefahren, und haben im Bus noch einen kleinen “Energizer” gemacht mir Hände schütteln und “gute Laune” rufen^^

In Fröttstadt bin ich auf Stefanie, Lisa und Emilie gestoßen und bis Eisenach gefahren. Da musste ich mich noch Mal endgültig von Emilie verabschieden und bin mit Stefanie nach Frankfurt mit dem ICE. Da hatten wir echt ein bisschen Bangen, weil wir uns Frankfurt nur 10 Minuten Zeit hatten zum Umsteigen und der ICE 5 Minuten Verspätung hatte. Wir haben es dann aber noch pünktlich und mit viel Pufferzeit in den TGV nach Marseille geschafft und Lara kam dann auch zu uns. Aber 8h Zug fahren werden auch mit drei Personen irgendwann langweilig und man hat keine Lust mehr. Abends um 22h sind wir endlich in Marseille angekommen und Stefanie hat sich in der Metro von uns verabschiedet. Lara und ich sind zu ihr nach Hause gelaufen und hatten dabei noch eine tolle Sicht auf die Notre Dame De La Garde bei Nacht!

Eingeschlafen sind wir dann gegen Mitternacht, nach dem wir noch gequatscht und ne Doku geguckt hatten.

Mittwoch, 10.04.18

Heute morgen sind wir ganz entspannten gegen halb 9 wach geworden, haben geredet, uns fertig gemacht und sind auf 10 Uhr zur Ecomotive am Hbf gelaufen. Dort saßen wir, haben Tee/Kaffe getrunken und ein Stück Nuss-Brownie gegessen und uns über Männer unterhalten^^

Da sie heute 14 Uhr arbeiten musste, sind wir dann wieder zurück, einmal kurz durch den HEMA, dann zur Station Joliette und da erst in den Decathlon, wo ich mir eine Sportmatte gekauft habe und dann im “Maison du Monde” noch eine Lichterkette. In der Metro haben wir uns dann verabschiedet und ich bin am Hbf ausgestiegen und hab mir erstmal mein Ticket gekauft. Bin dann noch durch so nen kleinen Zeitungsladen geschlendert und um 14:20 hab ich dann den Zug nach Salon genommen. Dort musste ich erstmal mein Koffer praktisch bepacken und kreativ ziehbar machen, da der Griff vorhin kaputt gegangen ist 😦

Hier ist übrigens richtig scheiß Wetter. Während es in Deutschland sehr schön warm ist, regnet es hier. Allerdings warm ist es trotzdem^^…
Zuhause angekommen musste ich auch noch den Koffer bis hoch zu mir tragen, weil der Fahrstuhl kaputt war :/
Aber dann hab ich meinen Koffer ausgepackt und meine Sportmatte ausgerollt, die Heizung angeschmissen und gleich angefangen die Bilder von der Kamera und dem Handy auf den Laptop zu laden…..

…..und voila!

Jetzt könnt ihr  auch sofort von meiner Woche lesen. Toll oder? ;D

 


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