Schloss Clervaux in den Ardennen

Hallo meine lieben Reiseleseratten!
Ich weiß, in den letzten Wochen habe ich es bzgl. meines Bloges ein bisschen schweifen lassen, aber HEUTE gibt es endlich was neues (und vorallem viel) zu erzählen. Aber erstmal muss ich den Zwischenraum von den letzten drei Wochen auffüllen:
Nach der Unterredung mit Alex und Flo, hat es in der Woche dann so gut geklappt, dass wir Freitagabend in einem China Restaurant Essen waren. Ich habe zum ersten Mal Sushi gegessen und zwar mit Stäbchen und ich bin nicht verhungert! Allerdings war das echtes Yoga für meine Hände…geht bestimmt auf das Niveau für Könner, aber ich habe es mit den Stäbchen gemeistert. Dann war ich noch mit Lotte im Bankenmuseum….War eigentlich ziemlich langweilig, habe aber einen lustigen Artikel gefunden über einen Banküberfall in Berlin. Den füge ich bei den Bildern mit ein. Wir waren auch noch in einem Kunsttunnel unter Luxemburg. Der war sehr schön, aber jetzt nicht unbedingt was besonderes, da wir uns auch mehr auf unser Gespräch konzentriert haben… 😀 Wir waren auch noch an einem Abend zusammen aus und haben ein Lokal für das Abendbrot gesucht. Da haben wir eine süße kleine Ecke gefunden, wo in dem Haus es aussah wie davor. Schaut euch die Bilder einfach an. Wenn es nicht so verregnet gewesen wäre, ist es ansonsten wie im Urlaub. Klein und gemütlich. Letztendlich saßen wir aber in einem Lokal namens „Bananas“, wo es lecker Kartofellringe und -ecken mit Mayonnaise gab. Dazu Musik und überall an der Wand hingen Platten. Das war ein sehr schöner Abend.
Letztes Wochenende hat mich am Sonntag meine Oma besucht, wir sind ein bisschen durch Luxemburg geschlendert,haben erzählt und über meine berufliche Zukunft debattiert und aßen dann ebenfalls in einem China Restaurant zu Mittag und Nachtisch gab´s im Schokoladenhaus. In der letzten Woche kränkelte dann Charline ein bisschen und ich habe zwei Tage mit ihr zuhause verbracht. Der erste war Horrormäßig, weil keiner mag Ningelkinder! 😉 Der MIttwoch war schon besser, da es ihr da auch schon deutlich besser ging. Da waren wir beide gut gelaunt.

 

Heute (Sonntag) hatte ich ja wieder meinen freien Tag und habe mich früh um 10 Uhr mit Fabienne und Sarah am Hbf getroffen. Zusammen sind wir dann in den Zug gestiegen und nach Clervaux gefahren. Fabienne ist seit Juli für ein Jahr in Luxemburg und Sarah seit September bis Juli. Beide auch als Aupairmädchen.
In Clervaux angekommen mussten wir erstmal den Weg ins Zentrum finden. Der Hbf ist nämlich abseits gelegen. Die Stadt war wirklich wie ausgestorben. Keine Menschenseele. Totale Stille. Wir waren die einzigen auf der Straße, abgesehen von ein paar Autos. Aber mein Reiseführer meinte das auch schon, dass im Sommer die Straßen mit Touris gefühlt sind und im Winter die Städte wie ausgestorben wirken. Im Schloss haben wir uns eine Miniaturausstellung aller Schlösser in der Umgebung angeguckt. Für 2,50€. Die Eintrittskarte war eine Postkarte. Die Austellung war eher öde, da wie eigentlich gedacht haben, dass man das Schloss zu sehen bekommt. Also haben wir letztendlich nur sehr teure (und sehr hässliche!) Postkarten gekauft…. Dafür war die weltberühmte Fotoaustellung „Family Of The Men“ wunderschön! Unter 21 Jährige kamen kostenlos rein und man durfte Fotos machen. Ich habe natürlich fotografiert was das Zeug hält. Aber nur die Bilder, die mir natürlich gut gefallen haben und die was schönes dargestellt haben, oder ein Gefühl sehr gut beschrieben haben. Es waren Bilder von verschiedenen Fotografen aus der ganzen Welt und zu sehen waren hauptsächlich Menschen. Bei der Arbeit. In der Familie. Lachend. Weinend. Ängstlich. Lebensfroh. Viele Momente, in denen der Fotograf im richtigen Augenblick das Foto ausgelöst hat. Die Austellung fand ich sehr sehr schön!
Danach war, gegen 13 Uhr, wir sind zurück zum Bhf. Vorher waren wir noch in einer kleinen Kirche, die sehr schöne bunte Fenster hatte. Mit kräftigen Farben. Da haben die Fensterrahmen richtig intensiv geleuchtet. 15 Uhr sind wir wieder in Luxemburg angekommen und haben uns in das Kaffee gesetzt, in dem ich an meinem ersten Tag den Bagel gegessen hatte. Dort gab es Kaffe und lecker Kakao und wir haben eine Stunde dort gesessen und geschwatzt und uns herzlich unterhalten und gelacht. Gegen 16 Uhr sind wir dann mit dem Bus zur LUXEXPO gefahren. Dort war ein riesiger „Bazar international de Luxembourg“. Massen von Menschen. So wie die „Karriere Start“ in Dresden. Es hat keinen Spaß gemacht, dort von Stand zu Stand zu gehen. Aber es war schon interessant. Wir sind allerdings schnell wieder raus und ins Vapiano geflüchtet. Dort haben wir auf die Vierte im Bunde gewartet: Josi. Zusammen haben wir dann Abendbrot gegessen. Für mich gab es eine Pizza. Monstermäßig groß, aber ich habe sie ganz gessen (bis auf den Rand). Josi kommt übrigens auch aus Deutschland und Fabienne und Sarah aus Österreich. Aber wir haben uns sehr gut verstanden – und das nicht nur, weil wir die selbe Sprache sprechen 😉
19 Uhr waren wir noch im Kino „The Girl On The Train“. Auf Englisch mit französischem und niederländischen Untertitel. Der Film war echt gut. Es war wie ein Tatort nur deutlich gruseliger und eindeutiger Tatauflösung.
Danach sind wir eigentlich nur noch zurück in die Stadt gefahren und Sarah hat mich noch nach Hause gebracht, weil es direkt auf ihrem Weg lag.
Jetzt liege ich in meinem Bett und rege mich darüber auf, dass WordPress die Bilder nicht hochladen will…Deswegen geht der Artikel später raus als geplant. Aber es war alles in allem ein wunderschöner Tag, auch wenn ich vom Schloss Clervaux ansich mehr erwartet hatte. Ich habe mich zurecht auf diesen Tag gefreut und es werden noch weitere kommen. Ich verschwinde jetzt ins Bett 😉

Gute Nacht!


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